E-Commerce im Web 2.0
„Bereiten Sie sich auf den Dialog vor“
Definieren Sie vorab mit welchen Themen und in welcher Tonalität der Kanal bespielt werden soll. Beachten Sie, dass soziale Netzwerke auf Kommunikation basieren. Hören Sie daher aufrichtig zu, denn jede Community spricht Ihre eigene Sprache. Werden Sie ein verständlicher Gesprächspartner und passen Sie Ihre Tonalität an die Community an.
„Konzentrieren Sie sich auf die relevantesten Plattform“
Vermeiden Sie Streuverluste, indem Sie sich nur dort präsentieren, wo sich auch Ihre Zielgruppe aufhält. Web 2.0 bedeutet nicht einfach auf möglichst allen Kanälen präsent zu sein, sondern ausgewählte Kanäle, die zur Marke passen, zu nutzen und richtig zu bespielen. Prüfen Sie zudem, welche Produkte sich auf welchen Plattformen am besten einsetzen lassen. Weisen Sie auf Ihre Kanäle hin und verknüpfen Sie Ihre Online-Aktivitäten.
„Treten Sie authentisch auf“
Legen Sie Ihre eigene Identität offen dar und nutzen Sie Social Media auf ehrliche Art und Weise, d.h. manipulieren Sie keine Kommentare, denn Lügen fallen schnell auf und schaden dem Image. Bedenken Sie, dass Social Media Transparent ist und über ein gutes „Gedächtnis“ verfügt.
„Reagieren Sie verständnisvoll auf Kritik“
Bereiten Sie sich auf mögliche Kritik vor. Definieren Sie Tonalität und Verhaltensweisen: Entwickeln Sie einen Guideline für ihre Mitarbeiter. Beziehen Sie Stellung bei Kritik und hinterfragen Sie die Beweggründe. Fans müssen gehalten werden und Kritiker können zu Fans werden.
„Präsentieren Sie sich kreativ“
Eine schlichte Präsenz genügt hinsichtlich des Informations-Overflows im Web 2.0 nicht um Aufmerksamkeit zu generieren. Vielmehr zählt eine gute und neue Idee umzusetzen um somit die Aufmerksamkeit der User zu gewinnen, interessant und innovativ zu sein. Solche Aktionen können natürlich auch etwas kosten, aber Aufmerksamkeit ist auch im Internet nicht umsonst!
„Nutzen Sie aktiv die Plattform mit Ihren Fans“
Aktivieren Sie Ihre Fans/Followers: Binden Sie die Fans aktiv ein, bieten Sie die Möglichkeit zur Beteiligung und lassen Sie die Fans in Interaktion mit der Marke treten. „Aktiv“ muss richtig verstanden werden, damit der Kerngedanke des Web 2.0 (Interaktion, Aktivierung und Mitmach-Gedanke) getroffen wird.
„Langfristiges Engagement bringt den Erfolg“
Die Präsenz in Social Media erfordert Geduld! Das Engagement muss dauerhaft erfolgen und bedarf kontinuierlich redaktioneller Pflege. Der monetäre Erfolg zahlt sich nicht sofort aus. Lösen Sie im ersten Schritt Markenbegeisterung aus und profitieren Sie von viralen Effekten und loyalen Anhängern. Aus dem ersten Schritt resultiert der zweite Schritt: verzeichnen Sie monetäre Erfolge.
„Betreiben Sie Social Monitoring“
Prüfen Sie kontinuierlich auf welchen Plattformen, in welcher Tonalität, wie viel über Sie gesprochen wird. Reagieren Sie: Bringen Sie sich konkret in die Gespräche ein und überlassen Sie die Markenkommunikation nicht vollständig den Usern.
„Problem der Erfolgsmessung“
Die etablierten Online-Messgrößen erfassen nicht das, was Social Media vom Rest des Internets unterscheidet. Social Media gibt Menschen eine Stimme – anhand von Klicks lässt sich der Erfolg nicht messen. Es gilt, den Austausch von sozialem Kapital, sprich Engagement, mit quantitativen Methoden zu messen und bewerten. Jedoch gibt es noch keine allgemein gültigen Kennzahlen für Social Media.
Zu SOCIAL-COMMERCE-Aktivitäten:
„Nutzer als treibende Kraft“
Bieten Sie den Nutzern einen emotionalen Einstieg in Ihren Online-Shop. Senden Sie Signale: „Hier könnt ihr mitmachen, bringt euch ein, zeigt was euch gefällt.“ Bauen Sie eine Beziehung zu und zwischen den Nutzern auf und profitieren Sie vom Mehrwert durch die aktive Einbindung der Nutzer.
„Feiern Sie Shopping“
Gute Social Commerce-Plattformen bringen Spaß. Lassen Sie das spröde web 1.0 hinter sich, denn die Nutzer von heute wollen: gemeinsam erleben und entdecken, teilen, Spaß und Entertainment.
„Bieten Sie kommunikative und kooperative Schnittstellen“
Helfen Sie Ihren Nutzern, indem Sie plattformübergreifend Angebote anbieten und auf relevante Seiten verweisen. Bieten Sie Ihre Inhalte als mash-up an, damit sie flexibel auf andere Seiten übertragen werden können. Fremde Inhalte sollten sich auch in Ihre Social-Commerce-Lösung einbauen lassen.
„Seien Sie kreativ, attraktiv und immer präsent“
Als Social Commerce-Plattform müssen Sie in Social Networks, weiteren Social Commerce-Plattformen und allgemein im www präsent sein. Bieten Sie Beispielsweise Affiliate Stores, Widgets, Facebook-Apps etc.