Kultur kommunizieren auf Augenhöhe

Stuttgart | 05.12.2017 | Lessons Learned: Die Ergebnisse der ersten Runde „Museen 2.0“ sind da
Gruppentisch Bei den Roadmapping Sessions ging es interaktiv zu. (Bild: MFG)

Mit dem Event „Roadmapping: Digitale Strategien in Museen“ ging die erste Runde „Museen 2.0“ zuende. Bei der Abschlussveranstaltung am 15. November 2017 präsentierten die drei teilnehmenden Häuser – Staatliches Museum für Naturkunde, Landesmuseum Württemberg und Deutsches Uhrenmuseum – ihr jeweiliges Pilotprojekt, ihren individuellen Fahrplan zur Entwicklung der eigenen digitalen Strategie. Außerdem tauchten sie sich über entscheidende Erfahrungen bei der Implementierung eines solchen Prozesses aus.

Allen gemeinsam sind die Lessons Learned hinsichtlich der Notwendigkeit, sich innerhalb der Organisation in Richtung agilem und kollaborativem Arbeiten zu verändern und neue Formen der Kommunikation anzuwenden. Die Ergebnisse zeigen aber auch, auf welchen unterschiedlichen Wegen sie zu diesen Erkenntnissen gekommen sind und wie sie das in ersten Strategieansätzen formulieren.

Ergebnisse der Museen

So entwickelte etwa das Naturkundemuseum unter dem Motto „Museum macht Evolution“ verschiedene analoge und digitale Formate, um Mitarbeitende und Besucher an der Gestaltung einer Dauerausstellung zu beteiligen. Sie präsentieren daraufhin die ersten Ansätze ihrer individuellen digitalen Strategie. >> Ergebnisse Naturkundemuseum

Das Landesmuseum Württemberg konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung der digitalen Strategie, auf der jetzt mehrere Projekte aufbauen, etwa eine virtuelle Zeitreise ins Mittelalter. >> Ergebnisse Landesmuseum

Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen setzte als zentrales Kommunikationstool und Kernelement der digitalen Strategie einen Blog auf. >> Ergebnisse Uhrenmuseum

Ergebnisse der Sessions

In Abstimmungen mit den drei Museen boten Dr. Johanes Fuhr, Sabine Jank und Daniel Brown interaktive Sessions zu besonders wichtigen Themen der digitalen Strategieentwicklung in Museen an. Die Teilnehmer entschieden sich für eine der drei Sessions und diskutierten ihre Erfahrungen in der Abschlussrunde.

Quelle: MFG Baden-Württemberg
Mehr Infos:

Feature Digitale Kultur
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