Europeana Creative

Europeana Creative fördert die Wiederverwendung von Inhalten des kulturellen Erbes durch europäische VertreterInnen der Creative Industries. Das Onlineportal Europeana bietet Zugang zu mehr als 26 Millionen digitalisierten Objekten des Kulturerbes aus europäischen Bibliotheken, Museen, Archiven und audiovisuellen Sammlungen.

Ziel des Projekts Europeana Creative ist es, zu zeigen, dass Europeana die kreative Wiederverwendung von Inhalten des Kulturerbes sowie den damit verbundenen Metadaten vonseiten des Kreativwirtschaftssektors ermöglicht. Dabei wird auch der soziale und ökonomische Wert von kulturellen Inhalten betont. Die Wiederverwendung von digitalen Inhalten ist ein wesentlicher Bestandteil der Digitalen Agenda für Europa. Durch die Veröffentlichung der Europeana-Metadaten unter der Creative Commons Public Domain Lizenz CC0 im September 2012 können innovative Applikationen auf Basis dieser Metadaten entwickelt werden. Europeana Creative geht nun einen Schritt weiter und ermöglicht nicht nur die Wiederverwendung von Metadaten, sondern die Verwendung der digitalen Objekte selbst.

Unter der Leitung und Projektkoordination der Österreichischen Nationalbibliothek sind 26 Partner aus 14 europäischen Ländern an diesem Projekt beteiligt. Unter den Partnern befinden sich Kulturinstitutionen mit weltberühmten Sammlungen, Hubs und Organisationen aus der Kreativwirtschaft, Partner aus den Bereichen Tourismus und Bildung, Living Labs, Software-Entwickler und Multimedia-Experten sowie Think Tanks.

Projektname Europeana Creative
Laufzeit Februar 2013 – Juli 2015
Kunde EU Kommission, DG Communications Networks, Content & Technology
Partner
  • Österreichische Nationalbibliothek, AT
  • Europeana Foundation, NL
  • National Technical University of Athens, GR
  • Kennisland, NL
  • Netherlands Institute for Sound and Vision, NL
  • European Design Centre, NL
  • MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Innovationsagentur für IT und Medien Baden-Württemberg, DE
  • European Business & Innovation Centre Network, BE
  • European Creative Business Network, NL
  • Platoniq Sistema Cultural, ES
  • EUN Partnership / European Schoolnet, BE
  • youARhere, FR
  • AIT Austrian Institute of Technology, AT
  • Spild af Tid, DK
  • We Are What We Do Community Interest Company, UK
  • Semantika, SI
  • Webtic, NL
  • Ontotext, BG
  • Exozet Games, DE
  • Agence luxembourgeoise d’action culturelle, LU
  • Culture24, UK
  • EUROCLIO – European Association of History Educators, NL
  • Aalto University, School of Arts, Design and Architecture, FI
  • National Museum, CZ
  • Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, DE
  • The British Library, UK
Ziele des Projekts
  • Die kreative Wiederverwendung von Inhalten des Kulturerbes sowie den damit verbundenen Metadaten vonseiten des Kreativwirtschaftssektors ermöglichen
  • Die Entwicklung eines „Open Laboratory Network“, das Open Culture Lab; dieses umfasst eine Onlineplattform, aber auch Einrichtungen in europäischen Städten, die Tools sowie Unterstützung und Expertise in wirtschaftlichen Fragen zur Verfügung stellen, um mit Inhalten experimentieren zu können.
  • Festlegung der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung dieser Inhalte
  • Implementierung der erforderlichen technischen Infrastruktur
  • Entwicklung von Pilotanwendungen in den Bereichen Bildung (Geschichte und Naturgeschichte), Tourismus, soziale Netzwerke und Design.
  • Ausgehend von diesen Pilotapplikationen, werden „Open Innovation Challenges“ mit UnternehmerInnen aus der Kreativwirtschaft organisiert, um weitere Spin-off-Projekte im kommerziellen Sektor anzuregen und umzusetzen.
Rolle der MFG MFG ist für die Evaluation des Projektes und somit für die Einhaltung und Sicherung von hohen Qualitätsstandards während der Projektlaufzeit und nichtzuletzt für die Evaluation der Projektergebnisse zuständig. MFG stellt des Weiteren ihre Expertise im Innovationsbereich und im Bereich der Unterstützung von Startups zur Verfügung. Für Dissemination- und Vermarktungsvorhaben wird die MFG regionale und EU-weite Synergien innerhalb der Netzwerke und Projekte wie Cluster Kreativwirtschaft Baden-Württemberg, CreativeCH, ECCL oder mit europäischen Initiativen wie EICI kreieren.

Innerhalb von Europeana Creative wird MFG ihre Expertise überregional und grenzüberschreitend an Stakeholder der Kreativwirtschaft weitergeben, um somit für eine größere Sichtbarkeit auf europäischer Ebene zu sorgen. Zusätzlich dazu, stellt Europeana Creative eine Gelegenheit dar, um die europäische Unterstützung der MFG und die Netzzwerkaktivitäten bezüglich Innovation und Unterstützung von Startups weiter auszubauen.
Ansprechpartner Corina Langenbacher
Projektleiterin Digitale Kultur
Telefon: 0711/90715-315
E-Mail: langenbacher@mfg.de
Website www.europeanacreative.eu
pro.europeana.eu/web/europeana_creative

 

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.