Förderung von jungen Gründern aus der Universität Stuttgart

Stuttgart | 31.08.2017 | Start-ups aus Hochschulen sind wichtige Impulsgeber für Innovationsstandort Baden-Württemberg
Theresia Bauer Theresia Bauer mit den Gründern von aucobo (Bild: Jan Potente, MKW)

„Es muss uns gelingen, innovative Produkte und Geschäftsideen der Start-ups noch schneller aus der Forschung in die Wirtschaft und in die Gesellschaft zu den Anwendern zu bringen. So werden Wege zwischen Entwicklung und Produkt kürzer und Gründungsideen können schneller fliegen“, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Nur so kann der Innovationsvorsprung der baden-württembergischen Wirtschaft nachhaltig gesichert werden.“

Förderprogramm „Junge Innovatoren“

Mit dem Förderprogramm „Junge Innovatoren“ unterstützt das Wissenschaftsministerium Unternehmensgründungen aus baden-württembergischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit jährlich insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Mit dem Programm hat Baden-Württemberg bundesweit die Vorreiterrolle für die Förderung von Existenzgründungen aus dem wissenschaftlichen Bereich übernommen. Unterstützt wurden bisher 385 Gründerinnen und Gründer mit insgesamt über 17,5 Mio. Euro.

Mit der finanziellen Unterstützung sollen Produkt- oder Dienstleistungsideen aus der Wissenschaft zeitnah auf den Markt kommen. Dabei erhalten die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer neben einer Sicherung ihres Lebensunterhaltes auch Sach- und Coachingmittel und können die Forschungsinfrastruktur ihrer Hochschule kostenfrei nutzen. „Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass der baden-württembergische Gründergeist neu entfacht wird“, betonte Bauer.

Lösungen in Zeiten der Digitalisierung

Wie kann die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine verbessert werden? Hier hat das Start-up aucobo eine innovative, leicht zu bedienende und universell einsetzbare Lösung gefunden: Eine „stand-alone“ Smartwatch-Lösung. So werden beispielsweise Informationen über Materialmangel, Prozessschritte oder auch Fehler und Störungen der Maschine direkt auf die Smartwatch der Maschinenbediener weitergeleitet. Durch den Einsatz der aucobo Technik lassen sich Produktionsprozesse effizienter organisieren, woraus sich eine Zeit- und Kostenersparnis für den Mitarbeiter und das Unternehmen ergibt. Diese Lösung soll auch kleinen und mittleren Unternehmen ermöglichen, ihre Produktion für eine Industrie 4.0 aufzurüsten und so die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen.

„Den Hochschulen kommt als Ort der Kreativität und des Ausprobierens eine besondere Rolle zu: Genau hier kann eine lebendige Gründerkultur entstehen. Die Hochschulen bieten Freiräume zum Experimentieren, Erforschen, Anwenden und um Erfahrungen zu sammeln - die Grundlage, um insbesondere junge Menschen für die unternehmerische Selbstständigkeit zu begeistern“, so Ministerin Bauer abschließend.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
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Vollständige Pressemitteilung des MKW